Tipps bei Fibromyalgie

Ausdauer- und Krafttraining
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Ausdauer- und Krafttraining

Als Maßnahme mit dem größten Nutzen empfehlen Experten ein regelmäßiges, aber niedrig dosiertes Ausdauer- und Krafttraining. Egal ob Walking, flottes Spazierengehen, Aquajogging oder Fahrradfahren – zwei- bis dreimal pro Woche sollte für etwa 30 Minuten „trainiert“ werden. Wichtig ist dabei, dass Sie auf eine geringe bis mittlere Trainingsintensität achten. Ein erfahrener Trainer oder Physiotherapeut kann Sie bei der Zusammenstellung eines individuellen Bewegungsprogramms unterstützen.

Vorsicht bei Schmerzmitteln
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Vorsicht bei Schmerzmitteln

Von antientzündlichen Schmerzmitteln wird bei Fibromyalgie abgeraten. Zu dieser Gruppe der sogenannten nicht-steroidalen Antirheumatika zählen die klassischen Schmerzwirkstoffe wie Acetylsalicylsäure, Diclofenac und Ibuprofen. Diese Schmerzmittel sind weder sinnvoll noch notwendig, da bei Fibromyalgie keine Entzündung zugrunde liegt.

Nach Rücksprache mit dem Arzt können insbesondere bei einem starken Schub der Erkrankung andere Schmerzmittel sinnvoll sein. Grundsätzlich sollten sie jedoch nur sparsam und zeitlich befristet zum Einsatz kommen.

Gut zu wissen: Auch von Massagen wird bei Fibromyalgie abgeraten!

Medivitan® - die ärztlich verabreichte Aufbaukur
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Medivitan® - die ärztlich verabreichte Aufbaukur

Heute weiß man, dass Erschöpfung und chronische Nervenschmerzen, wie sie auch bei Fibromyalgie typisch sind, durch einen Mangel an den Vitaminen B6, B12 und Folsäure verursacht werden können. Gleichzeitig liegt bei Nervenschädigungen aber auch ein erhöhter Bedarf an den wichtigen B-Vitaminen vor, um Reparaturmechanismen zu stimulieren.

Die Medivitan® Aufbaukur liefert eine spezielle Kombination genau dieser Aufbaustoffe in einer auf den Zellstoffwechsel abgestimmten Dosierung. Dabei setzen die in Medivitan® enthaltenen Wirkstoffe an zwei Punkten an: Sie senken nicht nur den Homocystein-Spiegel, der Einfluss auf die Aktivierung von an der Schmerzentstehung und -chronifizierung beteiligten Rezeptoren haben kann, sondern regenerieren zusätzlich auch geschädigte Nervenfasern.

Gut zu wissen: Medivitan® iV ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich und wird vom Arzt oder Heilpraktiker per Spritze oder Infusion verabreicht.

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Meditative Bewegungstherapien
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Meditative Bewegungstherapien

Tai-Chi, Qi-Gong oder Yoga – diesen fernöstlichen Bewegungstherapien werden zahlreiche positive Effekte auf die Gesundheit und unser Wohlbefinden zugeschrieben. Auch bei Fibromyalgie werden diese körperbezogenen Verfahren sehr empfohlen.

Schmerztagebuch mal anders
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Schmerztagebuch mal anders

Ständig Schmerzen – das ist der Alltag vieler Fibromyalgie-Patienten. Um mögliche Auslöser zu identifizieren, führen Betroffene mitunter ein Schmerztagebuch und notieren die Beschwerden. Neue Erkenntnisse weisen allerdings darauf hin, dass Betroffene von einer anderen Herangehensweise profitieren können: Und zwar, indem der Fokus weg vom Schmerz hin zu erfreulichen Tätigkeiten gelenkt wird. Dokumentieren Sie doch einmal in einem Tagebuch alle positiven Ereignisse, z. B. „Heute bin ich ausgeruht aufgestanden“, „Heute hatte ich keine Schmerzen“ oder „Heute war ich mit Freunden im Biergarten“.

Schlafräuber entlarven
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Schlafräuber entlarven

Fibromyalgie-Patienten haben oft auch mit Schlafstörungen und Müdigkeit zu kämpfen. Umso wichtiger ist es, mögliche Schlafräuber zu entlarven und Abhilfe zu schaffen. Wer zum Beispiel keine festen Zubettgeh-Zeiten einhält oder abends noch E-Mails oder Telefonate beantwortet, findet oft schlecht in den Schlaf. Kleine Abendrituale können dabei helfen, in den Schlummermodus zu kommen. Außerdem lohnt es sich, das Schlafzimmer unter die Lupe zu nehmen und Störfaktoren wie eine zu warme Zimmertemperatur oder eine nicht ausreichende Abdunkelung des Schlafzimmers zu beseitigen.

Aktiv am Leben teilnehmen – trotz Schmerzen
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Aktiv am Leben teilnehmen – trotz Schmerzen

Auch ein aktiver Alltag kann Patienten mit Fibromyalgie helfen, besser mit der Erkrankung umzugehen. Ärzte sprechen in diesem Zusammenhang auch von „psychosozialer Aktivierung“. Damit ist gemeint, dass zum Beispiel ein regelmäßiger Austausch mit Freunden oder Verwandten, die Pflege eines geliebten Hobbys oder das Erlernen einer Fremdsprache positive Effekte zeigt und Betroffene von innen heraus gegen die Schmerzen stark machen kann. Gerade dann, wenn der Schmerz zum ständigen Begleiter geworden ist, ist es oft schwer, den Blick auf die eigenen Kraftquellen zu lenken – aber es lohnt sich.

Wichtig: Akzeptieren Sie Ihre Erkrankung und entwickeln Sie Ihr eigenes „Wohlfühlprogramm“. Finden Sie heraus, was Ihrem Körper und Ihrem Geist gut tut.

Patienten-Schulung
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Patienten-Schulung

Betroffenen wird empfohlen, an einer speziellen Fibromyalgie-Schulung teilzunehmen. Meist wird ein solches Kursprogramm von Ärzten, Psychologen und Physiotherapeuten begleitet. Neben der Aufklärung zum Krankheitsbild und möglichen Behandlungsverfahren liegt ein wesentlicher Schwerpunkt darin, Patienten Strategien an die Hand zu geben, wie sie in Alltag, Familie und Beruf besser mit ihrer Erkrankung umgehen können.

Pflichttexte:
Medivitan® iV Fertigspritze, Medivitan® iV Ampullen: Komb. Mangel an Vit. B6, Vit. B12 u. Folsäure, d. ernährungsmäßig nicht behoben werden kann. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker; 3/2015

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